MARIA-WARD GRUNDSCHULE WALDKIRCHEN
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Grundschüler brachten den Frühling nach St. Gisela

 

 Schulchor unterhielt die Senioren mit Liedern und Texten – Osterbastelei als Geschenk

Der Schulchor der Maria-Ward-Grundschule mit seiner Leiterin Maria Spindler-Zorn als Dirigentin und Rektorin Eva Spindler (links) am Keyboard bereiteten mit Frühlingsliedern, einer Geschichte und einem Gedicht den Bewohnern des Seniorenheims St. Gisela einen unterhaltsame Stunde.

Auftritte des Waldkirchener Grundschulchores im Seniorenheim St. Gisela nach dem Motto „Gutes tun“ haben bereits Tradition. Während es aber früher eher herbstliche Konzerte waren, wollten die kleinen Sängerinnen und Sänger heuer mit Liedern und Texten den Frühling zu den Senioren bringen.

Aus dem eigentlich noch wesentlich größeren Chor hatte die Leiterin, Lehrerin Maria Spindler-Zorn, nur die Dritt- und Viertklässler mit nach St. Gisela genommen. Doch auch die 36 Kinder füllten die Bühne im Versammlungsraum des Seniorenheims zur Gänze aus. Begleitet wurden sie von der Praktikantin Simone Schönberger.

Bei ihren Liedern wurde die Sängerschar von Rektorin Eva Spindler auf dem Keyboard unterstützt. „Jetzt geht’s los, wir fangen an“, erscholl es als musikalische Begrüßung frisch aus Kinderkehlen. Gleich anschließend machten die Kinder mit dem „Grundschul-Boogie“ deutlich, woher sie kommen: „Von Maria Ward“.

Drei Drittklässlerinnen erzählten die Geschichte vom kleinen, fröhlichen Spatz und der missmutigen Eule, der gar keine der vier Jahreszeiten zusagte, weil sie an jeder etwas auszusetzen hatte. Nur der Spatz zwitscherte zur Frühlingszeit munter drauf los.

Auch keinen Geringeren als den Musikerfürsten schlechthin, Wolfgang Amadeus Mozart, hatten die Grundschüler im Repertoire. Zur Melodie der „Kleinen Nachtmusik“ sangen sie „Hört nur die kleine Melodie, die schöne Harmonie“. Und die Kinder wussten auch, dass es Wolfgangs Vater Leopold heutzutage nicht leicht mit seinem berühmten Sprössling hätte. Der würde sich nämlich wohl eine E-Gitarre wünschen, lieber nach Amerika fliegen als nach Wien fahren, und lieber im Computer samt Homepage surfen statt Konzerte zu geben.

Im Anschluss an das Gedicht „Der Frühling ist die schönste Zeit“ von Annette von Droste-Hülshoff, vorgetragen von Viertklässlern, schilderten die Schüler in zwei Liedern die besonders schönen Seiten des Frühlings: Wenn der Kuckuck ruft, die ersten Blumen duften und speziell die Tulpen blühen.

Nach einem Abschiedslied beschenkten die Kinder alle 46 anwesenden Senioren mit einem selbstgebastelten Geschenk: einem verzierten Osterei, das auf einem Stäbchen aufgestellt war und sich gut zur Dekorierung eines Blumenstockes eignet.

Die Grundschulsänger wurden mit dem Applaus der Zuhörer und einem herzlichen Dankeschön von Heimleiterin Michaela Meindl verabschiedet, die die Kinder noch zu einer kleinen Brotzeit einlud. Schulleiterin Eva Spindler bedankte sich für die Einladung und wünschte den Heimbewohnern und dem Personal eine schöne Osterzeit.                                         –fd